o.T.

nun

wo der Sommer langsam
aus der Seele schleicht

rauchgeschwängerte Nebel
beißend über ausgelaugten
müden Gärten liegen

Farben sterben:
gelb – rot – braun – grau

Musik

nur noch leise
zum Tanz mit eingebrannten Träumen
unserer Herzen spielt

lese ich Worte
Bilder
Gedanken

und fühle angenehme Wärme

es keimt ein Grün
irgendwo im Eis der Zeit

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8 Kommentare zu “o.T.”

    1. Dankeschön, liebe Gabriele! Komisch – ich war beim Schreiben eigentlich ziemlich mies drauf. Das Gedicht muss wohl während des Entstehens etwas mit mir gemacht haben!?
      … auf jeden Fall freue ich mich sehr, dass Du es magst!
      Herzliche Grüße,
      Michael

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  1. wo der sommer
    alngsam aus der seele schleicht …
    wie genial ist das denn!
    du hast ja wirklich ganz tolle schätzchen hier.
    ich glaube, du pflanzt das pflänzchen des lyrikgenusses wieder in mich, das leide rin den letzten moanten total verkümmert ist in mir.
    also vielleicht gilt dein letzter vers dafür in mir 😉
    lg lintschi

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