ein blauer Ostergruß

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die Nacht
war hell
reale Träume
jagten das Gemüt

Seelen badeten
in Emotionen
irgendjemand
stahl das Licht

die Sonne

betoniert
im Eis des Winters
schwitzte
in Panik vor sich hin

das Erwachen
schweißgebadet
ein Blick zur Uhr
der Tag bricht an

durchs Fenster
ein schier unbekanntes Leuchten
Farben strahlen

im Dunkel
schlich das Weiß
vom Garten

fast schüchtern
dennoch
voller Hoffnung
ein blauer Ostergruß

erreicht
mein Herz

Liebe Besucherinnen und Besucher, ich wünsche euch eine friedliche, frohe und lichtvolle Osterzeit mit Besinnung auf die wirkich wichtigen und essentiellen Dinge des Lebens! Ich glaube immer noch an das Gute – es lässt sich nicht wegreden, wegbomben oder wegmorden.

Frühling

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„Frühling“
möcht ich
in den grauen Himmel schreiben

hellblau und groß
das „g“ ganz weit
am Horizont

und bunte Blumen
in den Garten malen
den Kirschbaum
weiß wie Schnee

und Bienchen
die süß den Honig
durch die Lüfte fliegen

aus den Büschen
sollen tausend Vöglein singen

mein Herz
geht auf die Reise
und mit Dir

mein Bodensee

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wie ich
deine Weite liebe
und die Ruhe

die sich
von der Wilhelmshöhe
behaglich
in die Seele bettet

leise
wächst Wein über dem See
sonnenreifend
dem Herbst entgegen

und Früchte des Sommes
hängen in voller Schönheit
vor blauem Horizont

Himmel und Wasser

begegnen sich weit
gestreift von
in der Landschaft
verschmelzenden Bergen

still

gleitet das Schiff
in die Ferne
und vereinzelt
lassen sich weiße Segel treiben

wie meine Gedanken

und im Abendrot
spielt  Musik
am See von der Fischerin

und die Zeit
bleibt stehn
und ich lebe

im Heute und Jetzt

Am Wasser

kunst 008Acryl auf Leinwand

Ein neues Land

.

Still möchte ich
Gedanken auf die Reise geben,
in kleinen Booten
die das Wasser treibt.

Hier übers Bächlein
schweben sie vom Tal.

Im Fluss begegnen sie
den vielen, kleinen Schiffchen,
gebaut aus Träumen
die das Leben offen hielt.

Und wenn das Meer
die Arme öffnet
– und Schiffe baut
aus all den Booten,

bist du bei mir
und ich bei dir.
Gemeinsam finden wir
ein neues Land.

sei du selbst

“Ich will wie du sein!” – sagte Nandalya als kleines Mädchen zu ihrem Vater.
“Warum willst du wie ich sein, wenn du du selbst sein kannst?” – antwortete er.

Klar. In den meisten Eltern/Kinder-Beziehungen gibt es solche Gespräche nicht.
… aber, wie viele Menschen wünschten sich schon, sie hätten mal ein derartiges gehabt?
Doch leider sind Respekt und Ehre in vielen Familien eine Einbahnstraße.
… bis man nicht mehr darüber reden kann – es zu spät ist.

Ich mag Nandalyas Blog sehr – zeigt sie uns doch manch Alternativen zu unseren oft sehr eingefahrenen Sichtweisen und Denkmustern.

Einen Besuch über diesen Link kann ich nur empfehlen:

https://nandalya.wordpress.com/

Herzlichen Dank Nandalya, dass ich Dich hier zitieren darf!

ein Märzgedicht

DIGITAL CAMERA„Schlendermäään“ –  im Frühling

Herz geh aus
und lass den Frühling
in die Seele blicken

im Garten
singt die Amsel
in den Tag hinein

aus blauen Weiten
wärmt die Sonne
millionen Blütenknospen

aus dem Schlaf

die neue Zeit
beginnt mit Hoffnung
und Vertrauen

schwebe
auf weichen Blumenflügeln
folge dem zarten Frühlingshauch

ins Glück