DSCN0111

Acryl auf Leinwand, 50×70 cm

vom Träumen

.

zwei Bäume bin ich
und zwei Türme

ich blühe
und ich welke
ich lache
und ich weine

heute bin ich oben
und morgen

liege ich am Boden

meine Farben
strahlen im Licht
und verglühen

abends, wenn die Sonne sinkt

ich wache
und wünschte mir zu schlafen

ich träume
ich wäre ein schwerer Stein
und könnte doch fliegen

hoch wie ein Vogel
und weit
und doch wurzeln

an einem ruhigen Ort

(c)Michael Hermann

Morgengrauen

.

Der Fluss
streckt sich im Bett,
Nebelknäule fliehen.

Der Raubzüge müde
stürzt die Spinne
ins dunkle Grün;
ihre Tausocken
baumeln noch
am Blattsaum.

Der Atem der Nacht
trocknet aus.

(c)Ingrid Fillinger

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6 Kommentare zu “”

      1. Ich war eigentlich gar nicht weg. Nun muss ich viel draußen sein. Jetzt die lauen, duftenden Abende sind kostbar. Da klappe ich lieber ein Buch mit raschelnden Seiten auf, im Garten noch sitzend, als den Laptop… Gelerntes stärkt doch immer, meine ich. Auch wenns vielleicht eine Weile braucht, bis es sich nach Stärke anfühlt. Komm gut durch die sommerduftende Nacht! Ich besuch Deine Seite morgen nochmal ausgiebig. Scheint ich habe einiges verpasst 🙂

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  1. Oh ja – das hat was. Ich sitze abends auch oft draußen und lausche einfach nur den Vögeln.
    Mit der eigenen Stärke ist es auch eine Frage der Wahrnehmung für sich selbst. Man muss sich selbst wieder „empfinden“ können.
    Ich freue mich sehr über Deinen Besuch!
    LG,
    Michael

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