Narben

dscn0271

langsam
weicht nun Sommer
von der Haut

und Herbst
legt alte Narben
wieder frei

gereift sind Früchte
– nun fällt Regen
in den Garten

gerissene Rinde
perlt Salz der Seele
in die Wunden

geweinte Kinderträume
deren Tränen
niemand hört

Advertisements

2 Kommentare zu “Narben”

  1. immer wieder können narben aufreißen und der „alte“ schmerz nistet sich ein!
    doch gibt es hoffnung auf einen heilenden frühling, der die haut erneuert!

    sehr traurig ist dein gedicht!

    alles liebe dir
    von gabriele

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s