Phönix

dscn0308Phönix

an meinen Federn

 

an meinen Federn
klebt die Erde
deines schweren Ackers

den ich pflügte
doch die Ernte
blieb stets aus

meine Flügel brach ich
und vergaß die Sonne
den blauen Himmel

und den Flug nach Süden

die kalten Winter
fraßen meine Seele
verstummte Tränen

schlafen im vereisten Schnee

nun kauf ich Farben mir
und mal den Frühling
an die Wände

wasch meine Flügel
heb sie hoch
ins Licht

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5 Kommentare zu “Phönix”

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