im Herznebel

im Herznebel
dunkeln meine Wege
will nicht hassen
nicht mehr lieben

nicht ernten
die Steine im felsigen Acker
mein Durst
ist gestillt

aus versiegter Quelle
fließen nur Worte
und ich schließe die Augen
und warte

auf den neuen Tag

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6 Kommentare zu “im Herznebel”

    1. Hallo Lo.
      Liebe, Hass, Hoffnung, Enttäuschung – alles liegt doch so nahe beieinander. … ist es nicht oft eine Gratwanderung?
      Wie oft liebt oder hasst man? … und begegnet doch nur Gleichgültigkeit. Dieses ewige Fahren in der Einbahnstraße – es macht müde.
      Natürlich möchte ich aber nichts verallgemeinern.
      Alles Liebe,
      Michael

      Gefällt mir

  1. Vielleicht wird einiges mit der Zeit ermüdend, und man merkt, dass man es nicht mehr will. Nur, bessert das nichts.
    Wäre da eine bejahende Gedichtsform nicht verständlicher(?) (wie, soll was sein)

    Lieber Gruß 💡 °[`

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Claudia!
      Herzlich Willkommen auf meinem Blog!
      Und herzlichen Dank, für Deinen netten Kommentar!
      … einerseits ist es für mich schön, wenn sich Menschen in meinen Zeilen wiederfinden – jedoch macht es mich (wie hier) auch gleichzeitig ziemlich traurig.
      … dieser Herznebel scheint ziemlich verbreitet zu sein.
      Alles Liebe,
      Michael

      Gefällt mir

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