du fragst nicht mehr

.

ich höre deine Stimme
nicht mehr
du bist so weit
meines Traumes entrückt

hab dich im Dunkel verloren
das Leuchten
deiner Augen zerstört

du fragst nicht mehr
du leerst deinen Sinn

deinen Füßen
brechen die Pfade
das Meer
weicht deinem Schiff

deine Wiege
sah ich im Winde schweben
doch die Zeit
floss mit der Hoffnung dahin

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7 Kommentare zu „du fragst nicht mehr“

      1. Lieber Michael,

        ich muss an Momente denken, in denen sich Verlorensein, wenn ihm Stimme gegeben wird, sich in ein tieferes Gefundensein hineinwendet – es ist eine Erfahrung, für die ich, wenn ich zurückblicke, sehr dankbar bin. Das Gedicht ist wunderschön, Michael.

        Lieben Gruß
        Guido

        Gefällt 1 Person

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