der wind hat sich gelegt

und wieder schweigst du
wie die birkenblätter
die zwischen den steinen
ihren halt suchten

der wind hat sich gelegt
doch es ist kalt geworden
in diesen novembertagen

manchmal glaube ich
du stiegst aus dem grab
und sitzt in weiß gerindeten
ästen der bäume

still und unsichtbar

ich blicke hinauf
durch dünne zweige –
dahinter ein meer
von dunklen wolken – schwer
geladen mit schnee

du weißt
dass mich friert

die zeit der wärmenden
worte floh vor dem gestern
hinaus, in die ewigkeit

vielleicht pflücktest du sie

ich zünde ein licht
nur ganz klein –
doch ich schenke es dir

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3 Kommentare zu „der wind hat sich gelegt“

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