eins

die erde
gabst du uns
unser leben
aus deinen händen
wächst unser brot
unser sein
wohnt in dir
eins
die erde und wir
wissen
sie braucht uns
nicht, jetzt
oder nach unserer zeit
einen augenblick nur
unendlich
in zeit und raum

Advertisements

hörst du?

Bildergebnis für schneeglöckchen freie bilder

.

hörst du?

es zwitschert schon
in buchenhainen
aus dem kirschbaum
singen amseln wieder
im duett

der blutmond
macht den himmel frei
und küsst die sonne
wenn sie rötend
aus den bergen steigt

es blüht der hasel
und die glöckchen heben
ihre köpfe hoch zum licht

pack den winter ein
und lach den frühling an
die welt beginnt zu leben

vielleicht
Ist es nun zeit
dass manch‘ erinnerung zerbricht

Õlflecken

Hab die Einfahrt letztes Jahr neu gepflastert. Es ist einfach blöd, wenn dann ein Auto, das darauf parkt, Öl verliert.
Auf YouTube werden einige Mõglichkeiten gezeigt, wie man diese hässlichen schwarzen Flecken wegkriegt. … aber meist mit irgendwelchen Mitteln, die man erstmal kaufen muss – wo es diese gibt, muss man erst noch herausfinden.
Also überlegte ich mir selbst, was man tun kann:
… erstmal Sand auf die Flecken verteilt, hochprozentigen Scheibenfrostschutz (-60*) darauf gesprüht – mit einer harten Bürste geschruppt.
Die Flecken sind weg. … und es ist ganz einfach, sehr preiswert und geht schnell.

 

Protest

Dieses Blog wird seit einigen Monaten mit Werbung zugemüllt. Wenn das von WordPress nicht abgestellt wird, werde ich es demnächst schließen. Wer auch immer dies liest – Werbung ist das Letzte, das ich hier haben möchte.
Dies soll ein Protest sein.  

Michael Hermann

Experiment V – Mineralien

Stein, Sand, Glas, Glassand – auf Leinwand, 100×80 cm – die Brücke zum Gedicht soll ein Rätsel bleiben.

Vorwurf

Warme Thäler! linde Höhen!
Blüthenbäume! blaue Seen!
Vogelsang und Bächerauschen!
Frühling, deiner Augen Lauschen!
Ein Willkommen klingen alle deine Lieder,
Ein Willkommen singt die Seele wieder.
Grünes Jahr, nimm meinen Gruß,
Bin des grauen müd und satt!

Was schmiegt sich da an meinen Fuß — ?
Ein altes braunes Eichenblatt.
Birgt trauernd sich ins junge Grün,
Und flüsternd drüber weint das Gras.

Ja, weint, ihr Heil‘gen Gräser, über ihn,
Den Undankbaren! der vergaß —
Warst du, o braunes Blatt, nicht auch einst grün?

Christian Friedrich Scherenberg