Von Äpfeln aus Peru

Die nächsten zwei Monate reichen mir sicher die Äpfel aus dem eigenen Garten. In dieser Zeit brauche ich keine kaufen.
Was ich sonst noch so im Garten ernte, will ich hier nicht aufzählen – es tut nix zur Sache.
Und wenn der Garten das, was ich von ihm erwarte nicht mehr hergibt, kaufe ich es vorrangig im Bauernladen, im gerade mal 2 km entfernten Nachbarort.
Doch heute war ich wegen ein paar Zitronen bei Aldi. Es gibt schon noch einiges, weswegen ich zu Discountern gehe.
So also auch heute.
Beim Obst und Gemüse stand eine ältere Dame und machte mich auf Äpfel aufmerksam, an denen ich sicher einfach nur vorbeigegangen wäre.
Äpfel aus Peru – sechs-Stück-ein-Kilo-Packung, für 3 Euro 29.
Dies hat mich heute den ganzen restlichen Tag beschäftigt.
Vor einem Monat noch, wanderte ich am Bodensee durch Obstplantagen – so weit das Auge reichte.
Gerade an Äpfeln ist Deutschland sicher ein Großproduzent.
Weiß irgendjemand eine Antwort auf die simple Frage, warum man in einem Apfelland wie Deutschland, in der Zeit einer sehr guten Ernte, Äpfel vom anderen Ende der Welt importiert? … diese dann sogar zum doppelten Preis, im Vergleich zu Äpfeln vom Bauern um die Ecke verkauft?
Für mich ist diese Äpfelsache ein Grund zu überlegen, diesen Discounter in Zukunft überhaupt zu meiden.
Es ist einfach eine Sünde, was Aldi hier tut.

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14 Kommentare zu „Von Äpfeln aus Peru“

  1. Hallo Michael.
    Da gebe ich dir völlig recht.
    Ich denke sie kaufen in riesigen Mengen, handeln dafür einen Preis aus und gut ist.
    Bei uns ist es sehr Wetterabhängig wie die Ernte ausfällt. Wenn ich bedenke das wir im letzten Jahr, wegen dem Spätfrost, kaum Äpfel hatten.
    Wenn dann ein Discounter riesige Mengen ordert, die Aufgrund des Wetters nicht lieferbar sind, steht er auf dem Schlauch.
    Dafür hat aber jeder Mensch seinen eigenen Kopf zum Nachdenken, wo er kauft.
    Ich denke da wie du und sehe auch nicht ein Produkte von irgendwo zu kaufen, wenn hier gerade Erntezeit ist und man um die Ecke diese Ware quasi frisch vom Baum bekommt.
    LG, Nati

    Gefällt 2 Personen

  2. Das war wohl Vorsorge für eine Knappheit.
    Sollte man num diese Jahreszeit eigentlich nicht kaufen.
    Vor allem gibts in Peru nur in bestimmten Anbaugebieten Äpfel unseres Standarts. Über 90% von Peru ist für Apfelanbau nicht geignet.
    Aber für die Wirtschaft generell ist der Agrarexport wichtig,
    dann geht die Abhängigkeit von der Minenwirtschaft zurück.
    Wobei man nur hoffen kann das der Regenwald nicht in Monokulturen umgewandelt wird. Saludos.

    Gefällt 1 Person

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