farbwelten

die zeit
sie steht nicht in den sternen
man hat sie mir gegeben
und ich male sie mir an

wo zäune kahle äcker schaffen
greif ich hindurch
und manchmal
nach dem leben

vielleicht
find ich die hände nicht
mich zu begleiten

doch zäune fallen
irgendwann

die mauer will
ich nicht errichten
die selbst mich prägte
mir die jugend nahm

und mir die farben
aus dem himmel stahl

Ach …

Entwurf. – Stahlskulptur „Ehrengast“

... Fießling – du warst also wieder da!
Schön!
Egal, was man tut – man tut es selbst.
… und wenn man selbst etwas nicht tun kann – dann tut man es eben nicht.
Aber.
Wenn man etwas nicht tut, weil man es eben nicht kann, hat man auch keinen, auch nur den blassesten Schimmer davon, wie das aussehen sollte, was man sich einbildet tun zu können.
– du aber – da du ja offensichtlich selbst nichts kannst, tust du dir weigstens anmaßen, das Schaffen anderer beurteilen zu können.
Vergiss es – du bist schlicht gesagt, zu blöd dazu. … das zeigen immer wieder deine Versuche zu kommentieren.
Also, mein Vorschlag: – wenn es bei dir etwas zum einklemmen gäbe (was ich bezweifle) – dann öffne die unterste Schublade. Aber fall mir ja nicht ganz rein.
Du könntest aber auch ein Skalpell nehmen – das schneidet auch die kleinsten Dinge ganz präzise.
Falls auch das schiefgehen sollte:
– die Welt braucht dich nicht.

enttäuschend

Ihr Lieben!
Nicht alle bisherigen Beiträge lagen mir so sehr am Herzen, wie der letzte.
Doch ich empfinde es sehr enttäuschend, dass er sehr wenig Beachtung oder Resonanz fand.
… überdurchschnittlich wenig.
Dies sowohl in Kommentaren, als auch in Likes.
Hier mein ausdrücklicher Dank an Wechselweib und an Mayumi!
Man muss weder „Rechts“ noch „Links“ sein, um gemeinsam eine Fehlentwicklung in unserer Gesellschaft zu benennen.
Mag sein, dass „Fehlentwicklung“ auf verschiedene Weise interpretiert werden kann.
Doch Regeln der Ethik sind ungeschrieben festgeschrieben und nicht verhandelbar.
In meinem Blog wird es eine Pause geben. Vielleicht für immer.
Euch wünsche ich Frohe Weihnachten und Wahrwerdung von Allem was ihr euch selbst erträumt.

Allerliebsten Dank für die wundervolle Zeit mit euch!

Alles Liebe,
Michael

Reinigungstipp

Vor einigen Tagen – hier weiter unten – zeigte ich ein paar Fotos von den Wänden meiner Kabine.
Beim Renovieren gefielen mir die Farbtrieler so gut, dass ich sie größtenteils erhielt.

Der Boden jedoch, war genauso versaut – mehr noch – da ich in der Kabine ja oft auch geschweißt habe, sind im Laufe der Jahre auch viele, glühende Schweißperlen auf den Boden geprasselt. Diese fraßen und brannten sich zum Teil regelrecht in die Glasur der Fliesen ein.

Hab so einiges ausprobiert, um das wieder sauber zu kriegen.

Erst versuchte ich es mit Wasser und Scheuerbürste, dann mit Schleifpapier zu schleifen, dann wieder mit Wasser und Scheuerbürste – nur streute ich diesmal etwas Sand dazu.

Die ersteren Methoden brachten überhaupt keinen Erfolg.
Als ich Sand dazutat, ging immerhin ein wenig – wenn auch der Aufwand in keinem Verhältnis zum Ergebnis stand.

Aber dabei kam mir die Idee, etwas trockenen Sand auf die Fliesen zu streuen, und diesen mit einem kleinen Holz (ein Stückchen Dachlatte 5×5 cm) auf den Fliesen zu reiben.

Dies funktionierte hervorragend.
Nicht nur, dass damit die dicken und vielen Farbflecken kinderleicht weggingen. Auch die eingefressenen und eingebrannten Schweißperlen verschwanden. Ein kleines Händchen Quarzsand reichte für die vier Quadratmeter, denn ich kehrte ihn mit dem Handfeger immer weiter.

Natürlich wurden hierbei die Fliesen nicht in den Neuzustand zurück versetzt und die Einbrandstellen sieht man noch etwas. Doch mit dem Ergebnis bin ich mehr als zufrieden – es hat mich sogar sehr überrascht.

einfach drauf los

Hab in letzter Zeit so einiges in Werkstatt und Atelier aufgeräumt. Danach war es dringend nötig, die Kabine für’s Grobe mal neu zu streichen. Die Kabine nutze ich meist, wenn ich etwas schweißen möchte. … aber auch für sonstige Drecksarbeit – so zB, um Farbe auf großen Leinwänden zu verschleudern. Dabei kriegen auch die Wände so einiges ab.

Nun dachte ich beim Streichen, dass es eigentlich schade wäre, die vielen Spritzer und Trieler restlos zu übermalen. Ich machte Feierabend und überschlief die Idee eine Nacht.

Ich überlegte, vor dem Streichen geometrische Formen abzukleben. Natascha meinte, man könne Rechtecke wie Bilderrahmen abkleben. Doch während der Arbeit verzichtete ich instinktiv auf geplante Formgebung.

… und das wurde dann so: