Blackpool Tower 1984

Zur Zeit grabe ich mich oft durch unzählige alte Fotos. Johannes (links), einen unserer Verwandten aus Yorkshire, hab ich seit damals leider nie wieder gesehen. Vielleicht sollte ich versuchen herauszufinden wo er jetzt ist und was er macht. Die Zeit bleibt nicht stehen und es liegt an uns, was wir daraus machen.

 

 

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Raphael Muhr – winter in the park

Vor ein paar Monaten stellte ich euch Raphael Muhr, den ich damals kennenlernte, kurz vor.
Link dazu:

https://kunstlyrikhermann.wordpress.com/2018/05/03/begegnung-mit-raphael-muhr/

Damals erwähnte ich auch, dass Raphael auch Musik komponiert. Jedoch lagen mir keine Möglichkeiten vor, euch seine musikalischen Werke zugänglich zu machen.
Inzwischen ist Raphael bei souncloud und somit sind seine Werke öffentlich aufrufbar.
Hier der Link zu einem seiner Stücke:

https://soundcloud.com/user-427228031/winter-in-the-park

Unter „paint – germain“ und dem „Mädchen mit dem Perlohrring“ könnt ihr noch mehr von ihm hören.

Julie von Ende – Die Linde

Großmütterchen, o bitte, sprich:
Was ist es mit der Linde,
Wer hat die Namen eingeritzt
Dort in des Baumes Rinde?
Du schmückst sie ja in jedem Jahr,
An einem Tag im Lenze,
Und windest noch mit eigener Hand
Darum die schönsten Kränze.

Großmütterlein so traurig spricht:
Hier unter dieser Linde,
Da fand ich einst mein Jugendglück,
Jetzt ist’s verweht im Winde.
Und jene Namen, die du schaust,
In Liebe eng verwoben,
Die rühren her von seiner Hand,
Der längst im Himmel droben.

Joseph von Eichendorff – Mondnacht

Bild: – Ralph Albert Blakelock

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Herzlichen Dank an die Leserin, die mich auf dieses Gedicht aufmerksam gemacht hat! 🌹

an die großväter

Foto Anfang der 1980-er: – die Opas Andreas und Simon

manchmal
wenn ich träume
und ich fliege über die wälder
weit aus der zeit

oder ist
es das leben, das fliegt
und ich gleite
auf seinen flügeln dahin

und ich halte mich fest
an der erinnerung
an deinem letzten blick

höre ich dich rufen

auch wenn deine stimme
längst verklungen, vergraben
unter erde und stein

allein – fern, wie du
in diesem entfremdeten land
das meine seele nicht nährt

Vergilbte Zeit – Faschingsvorbereitung

Es mag sein, dass diese Bilder heute auf manche Menschen schockierend wirken. Doch, auch das waren wir. Ich denke sehr gerne an die damalige Zeit und das Erlebte im Kreise meiner Freunde zurück. … zumal Georg an Leukämie und Hans an Magenkrebs viel zu früh starben. Die Erinnerung an sie ist einfach schön und ich bin dankbar dafür, dass ich sie zu meinen besten Freunden zählen durfte.

 

Evelyne Weissenbach

Ich freue mich sehr darüber, dass die Autorin, Poetin und Künstlerin Evelyne Weissenbach meine Skulptur „Fang den Augenblick“ zu einem kleinen Gedichtchen inspirierte, das sie auf ihrem Filosofium veröffentlichte:

http://filosofium.evelyne-weissenbach.at/?p=5096

Evelyne hat ihr Blog in letzter Zeit aus Zeitgründen durch ihre Autorentätigkeiten leider etwas weniger bedienen können. Doch sie nimmt sich vor, in Zukunft wieder mehr Zeit für ihre Blogfreunde einzuplanen.

Ich bin sehr gespannt und freue mich darauf.