Joseph von Eichendorff – Mondnacht

Bild: – Ralph Albert Blakelock

Es war, als hätt’ der Himmel
Die Erde still geküßt,
Daß sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müßt‘.

Die Luft ging durch die Felder,
Die Ähren wogten sacht,
Es rauschten leis’ die Wälder,
So sternklar war die Nacht.

Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
Flog durch die stillen Lande,
Als flöge sie nach Haus.

Herzlichen Dank an die Leserin, die mich auf dieses Gedicht aufmerksam gemacht hat! 🌹

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2 Kommentare zu „Joseph von Eichendorff – Mondnacht“

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