Projekt „Lyra“ – II

Ich glaube, irgendwie klappt’s gerade. Der Rahmen ist grob verschliffen und  zwei Wände für den Klangkörper geleimt und grob geschnitten. Eine davon hab ich auch schon an den Rahmen geleimt. Bevor ich die Vorderseite anleime, muss ich innen noch einen Feinschliff machen und innen auch lackieren.

Es war gar nicht einfach, Klangholz für die Wände zu finden. Geigenbauer verwenden hierfür ein besonderes Bergfichtenholz, das zweihundert bis dreihunder Jahre gewachsen ist. Das hat dann eine besonders enge Maserung. Auch sollte die Maserung quer zum Brett stehen. So ist eine besonders gute Klangwiedergabe gegeben. Im Baumarkt ist dieses Holz nichtmal ansatzweise zu finden. Da gibt es überhaupt kein Stück, das ich in den letzten Tagen nicht in den Händen hatte. Dann sah ich unterm Regal eine Palette mit Terassenfliesen aus Lärchenholzbrettchen. Ich habe die ganze Palette umgelagert und dabei genau eine Fliese gefunden, wo die Maserung an fünf Brettchen quer stand. … ein Klopftest. Es hörte sich vielversprechend an. … und daraus habe ich nun die Wande gemacht – diese so bearbeitet, dass sie stellenweise nur noch vier mm stark sind.

4 Kommentare zu „Projekt „Lyra“ – II“

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