Nachtrag zu „Laura“

Ein kleiner Rückschlag: – ich habe die Kräfte die die Saiten auf das Material bringen ziemlich unterschätzt. Beim spannen hat der Steg, an dem die Wirbel sind, nach vorne nachgegeben. Das Fichtenholz  war zu schwach – dies, obwohl ich es noch mit Aluminiumprofil ummantelt hatte. Ich musste den Steg austauschen.

Da ich noch einige Reste Bankirai hatte – sogar die Maserung machte bei einem davon einen Bogen, was dem Holz für meine Zwecke noch eine extra-Stabilität geben würde, habe ich das verarbeitet. Bankirai ist ohnehin ein sehr, sehr hartes und stabiles Holz.

Bei dieser Einsicht schienen mir auch die offenen Wirbel ziemlich schwach zu sein. Hab deswegen neue, geschlossene nachgekauft und die alten ersetzt.

… und weil ich sowieso schon beim „Experimentieren“ war, habe ich auch verschiedene Möglichkeiten an Saiten getestet. Angelschnur z. B.  hatte auch einen ziemlich guten Klang, war aber von der Lautstärke her nicht so überzeugend. Da ich ja auch manchmal schweiße, habe ich auch Chrom/Nickel-Stahl-Schweißdraht – sogar in drei verschiedenen Stärken in meiner Werkstatt.  Diese Drähte habe ich nun aufgespannt. Sie lassen sich richtig gut stimmen. Auch gefällt mir ihr Klang deutlich besser, als der, der gekauften Saiten. Bin mit dem ganzen Ding nun recht zufrieden.

8 Kommentare zu „Nachtrag zu „Laura““

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