Tschüss!

Wenn man die Möglichkeit hat, Dinge beim Namen zu nennen, sollte man das tun. Während in Teilen Deutschlands Ausgangssperren inzwischen wieder auch tagsüber eingeführt werden, weil die Inzidenzzahlen explodieren (in meiner Region an der 200-er und 300-er Marke kratzen), steigen viele in den Flieger in Richtung Mallorca – einfach weil sie es „dürfen“. Eine dritte Welle hat uns erreicht und ich bin mir sicher, sie wird schlimmer werden, als die ersten beiden zusammen.
Wir Schweigen – auch hier bei WordPress. Schlimmer noch: – wir tun auf heile Welt.
Hiermit stelle ich alle meine Aktivitäten hier ein, bis Covid-19 wirklich kein nennenswertes Thema mehr ist. Aber da sehe ich düster.
Habt es gut!

9 Kommentare zu „Tschüss!“

  1. schade, lieber michael, aber ich sehe es wie nati. ich tue sicher nicht „auf heile welt“, denke viel nach, – ich lasse aber keinesfalls mein schreiben von c bestimmen. und: durchs wort kann man sich schließlich und immerhin nicht mit c infizieren. 😉 im gegenteil, für mich ist das wort gerade weite und freiheit. alles liebe wünscht dir diana

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  2. Liebe Nati, liebe Diana.
    Im Prinzip haben wir alle die Schnauze voll von diesem Thema – jemandem der sich an die Regeln hält, braucht man es nicht dauernd sagen, wie er oder sie sich verhalten soll.
    Aber die Akzeptanz der Regeln ist rapide am fallen.
    Und jemandem, der sich schon lange gewillkürt fühlt, braucht man nicht zweimal sagen, dass er (z.B.) nach Mallorca fliegen darf.
    Die Folgen aber, kennen wir alle.
    … so wir denn noch hinhören möchten.
    Und eben das, ist der springende Punkt.
    Genervt – oder nicht genervt – offensichtlich hören immer mehr Menschen nicht mehr hin.
    Deswegen finde ich schon, dass derade die, die ein Medium haben, jemanden zu erreichen, dies – zumindest ab und zu – auch tun sollten.
    Ein Beispiel:
    Ich fahre vom Parkhaus mit dem Aufzug in den Markt. Zu mir gesellt sich noch eine Person. Plötzlich – Fuß in der Tür – ein Ehepaar kommt dazu. Hätten diese nicht zusammengehört, hätte ich einen davon darauf aufmerksam gemacht, die bestehenden Regeln einzuhalten.
    Aber damit nicht genug. Es rennt noch einer in den Aufzug – ohne Maske.
    Auf unserer aller Blicke, reagiert er gefährlich. Niemand sagt etwas.
    Somit, finde ich, sind wir alle schuld, dass uns die dritte Welle überrollen wird.
    Weil immer mehr Leute schweigen.
    Oder:
    Hätten während Adolf Hitler nicht alle Angst gehabt zu reden, wäre Adolf Hitler Landschaftsmaler geworden.
    Aber wir wissen alle, dass damals im Vergleich zu heute reden tödlich endete.
    Oder:
    Hätte die BRD die DDR anerkannt und Helmut Kohl sich mit der Teilung Deutschlands abgefunden, hätte es wahrscheinlich nie eine Wiedervereinigung gegeben.
    Liebe Nati, liebe Diana – ich weiß – das ist alles etwas weit hergeholt.
    Aber Tatsache ist: – wenn sich alle diszipliniert verhalten würden, hätte das Virus keine Chance mehr.
    Doch leider nehmen wir es so hin, wie es kommt.
    Und schweigen.
    Alles Liebe
    Euer Michael

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    1. lieber michael, ich verstehe ja deinen unmut (aber die vergleiche sind m. e. nicht nur weit hergeholt, sondern auch unangebracht) – und ja, klar ist das verhalten mancher menschen gerade nicht so doll und förderlich. ich fürchte aber, mit dem erhobenen zeigefinger kommt man da nicht weit. allerdings kann man schon etwas sagen, wenn man direkt konfrontiert ist, wie in dem beispiel mit dem aufzug. naja, wie auch immer, ich war gerade draußen in der natur, es ist zwar noch kalt aber die sonne scheint – das tut so gut! liebe grüße und noch ein schönes wochenende!
      deine diana

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  3. Lieber Michael
    Ich weiß dass deine Vergleiche weit hergeholt sind, aber ich verstehe was du damit sagen möchtest.
    Wenn ich an deiner Stelle gewesen wäre hätte ich im Aufzug etwas gesagt, denn Schweigen liegt mir nicht. Oder ich wäre gelaufen, ist eh gesünder.
    Ich setze mich tagtäglich mit dem Thema auseinander, habe meine Freunde schon über ein Jahr nicht mehr gesehen. Außer Arbeit, einkaufen und Garten ist nichts mehr wie es mal war.
    Da möchte ich die wenige Freizeit die ich nur noch habe nicht auch noch mit Corona vollstopfen. Irgendwo und irgendwann möchte ich mich auch mit anderen Dingen, fernab davon, beschäftigen. Das gilt auch hier in der Blogwelt. Ich bin eigentlich ganz froh dass mir Corona hier nicht auch noch ständig über den Weg läuft.
    Liebe Grüße,
    Nati

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  4. Lieber Michael, danke für dein Beitrag. Hier im Dreiländereck zu Basel und Frankreich ist die Lage schlimm. Jeder macht was er will und keiner hält irgend welche Regeln ein. Die Grenzkontrollen sind nur sporadisch und die Zahlen gehen in die Höhe. Klar das Klopapier ist 50 Cent billiger als in der Schweiz aber man nimmt sogar 1 Stunde Fahrt in Kauf. Womöglich ist man am Wochenende in den Alpen vorher Skifahren gegangen. Es ist wirklich eine schlimme Situation und ich bin ganz deiner Meinung. Für mich schade, denn ich habe deine Beiträge sehr gerne gelesen. Bleib gesund

    Gefällt 1 Person

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