darf ich das?

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Ich mag es. Und ich tue es.

Doch manchmal sitze ich da und versuche meine Gedanken dazu zu sortieren.

Tierwohl, Umwelt, Einteilung der globalen Ernährungsrecourcen – es ist ein Zwiespalt, den jeder für sich selbst entscheiden soll.

Wenn jemand auf tierische Produkte verzichten möchte, finde ich das lobenswert und habe größten Respekt vor seiner Konsequenz, mit der er oder sie auf die scheußlichen Machenschaften der Massentierhaltungs-und-Vermarktungsindustrie reagiert.

NICHTS rechtfertigt die respektlosen Zustände, die in der Fleischproduktion leider nicht besser werden – schlimmer noch – sie verschärfen sich.

Vielleicht ist es weit hergeholt, auf den wunderbaren Film „Emmas Glück“ hinzuweisen, doch der kann eine Anregung sein, wie es auch anders sein könnte.

Zurück zum Tatbestand. Ich esse gerne Fleisch – und ich stehe dazu. Dies aber unbedingt unter Berücksichtigung von ethisch einwandfreien Kriterien.

Wir können ohnehin nicht so tun, als wären Fleischesser das Übel des Planeten – und gleichzeitig immer mehr Hunde und Katzen damit füttern.

Nebenbei: – als ich so am Grill sitze, huscht ein Mäuschen vorbei und verschwindet in dem Kieselsteinhaufen, den ich extra zum Schutz für diverse Kleintiere errichtet habe, meine Lieblingsamsel (unser Hermännle) schaut aus sicherer Entfernung von zwei Metern zu, was ich mache und im Apfelbaum machen zwei Rotschwänzchen schimpfend ihre Kniebeugen.

… und Madeleines schwarzes Kätzchen – das mein Prinzesschen Jasmin einfach „Mau“ nennt – schleicht sich an ein Rotkehlchen ran.