Holzbackofenprojekt 2

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DSCN0031DSCN0033Nach zwei Tagen entferne ich die Verschalung von der Grundplatte und fange an zu mauern, um den Backofen auf die ideale Arbeitshöhe stellen zu können. Ich vermauere Betonpflastersteine 20x10x6 cm mit Zementmörtel (Fertigmischung).  Diese Steine sind mit 15 Cent/Stück besonders günstig und sehr stabil – dadurch muss ich die Mauer nicht so dick machen.

 

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Holzbackofenprojekt 1

In den nächsten Einstellungen werde ich nach und nach und „von Grund auf“ Bilder hochladen und euch mein Vier-Monats-Projekt vorstellen. Die Arbeit daran hat viel, viel länger gedauert, als ich mir das am Anfang vorgestellt habe. Nun gut – ich war auch nicht in bester Verfassung, aber es war gut, es trotzdem (oder gerade deshalb) in Angriff zu nehmen. Ich weiß noch nicht, ob ich zu allen Fotos einen Text schreibe – vielleicht sprechen diese ja manchmal auch für sich.

DSCN0320Hab an allen vier Ecken ein Fundament aus Steinbrocken und Beton (ca. 50 cm tief) gemacht und mache darauf eine Verschalung (richte diese mit der Wasserwaage aus – die beim ganzen Projekt genutzt werden sollte), in die ich zuerst ca. 20 cm „Schmutzschotter“ fülle und mit einem „Stampfer“ verdichte (die Eckfundamente werden wieder frei gemacht).

DSCN0333Auf den Schotter lege ich eine stärkere Folie aus, um so zu verhindern, dass von unten Bodenfeuchtigkeit in das Bauwerk steigt. Dann gieße ich eine Bodenplatte (160×110 cm) aus Beton (hab dafür Kieß und Zement 3/1 gemischt – ist billiger als bereits gemischter Beton) und ziehe sie eben und glatt ab. Zur Verstärkung lege ich In die Platte kreuz und quer 10-er Baueisen, die in ihrer Anordnung Quadrate von etwa 12×12 cm ergeben.

„Altdeutscher“ – ein Kommentar

Nun – ich bin „Altdeutscher“. Was ist falsch daran? Ist dies
schon ein (Be)Schimpfwort geworden?
Wichtig ist nur – wie gehe ich selbst damit um. … und wie gehen andere damit um.
Mein „Altdeutschsein“ will ich etwas erläutern.
Ich gehöre zu dem kleinen Völkchen der Siebenbürger Sachsen. Vor 900 Jahren besiedelten diese – aus der Rhein/Mosel-Gegend kommend – das Land im Karpatenbogen. Im Laufe der Jahrhunderte behielten (nein – konservierten) sie ihre Kultur, Spache und Religion und das geografisch getrennt von deutschen Landen.
Manch einer kann sich vorstellen, dass ich im Wort „Nationalismus“ etwas anderes sehe, als die meisten Deutschen – nämlich nichts Schlechtes.
Schlecht ist das – und das verurteile ich aufs Allerschärfste – was in Deutschland aus Nationalismus entstanden ist.
In Siebenbürgen lebten Deutsche, Ungarn und Rumänen (als jeweils eigenständige Nationalitäten) Jahrhuntertelang friedlich nebeneinander.
Das geht nur mit Toleranz.
Aber Toleranz muss nicht heißen, anderen Kulturen beizutreten – sondern das Anderssein der Anderen zu respektieren. Was nicht ausschließt, dass JEDER in einer zusammengehörenden Gesellschaft Rechte und Pflichten hat – und das unabhängig von Geschlecht, Glauben, Kultur oder Nationalität.
Aber, wie kann man tolerant und respektvoll anderen gegenüber sein, wenn das (verbreitet) nichtmal in der eigenen Familie funktioniert.
Demokratie fängt schon zu Hause an. Wer das nicht kann, hat in dieser Gesellschaft nichts verloren.
Deutsch oder nicht deutsch – wer seinen Pflichten (und Toleranz IST Pflicht) nicht nachkommt, sollte überlegen, ob er Rechte in Anspruch nehmen darf.

von einer Insel

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Acryl auf Leinwand, 70×50 cm

… zu mir

.

ich habe geweint
und ich habe gelacht
von meinem Leben erzählt
und zugehört

bei Freunden geweilt

meine Welt
in einer Insel gefunden
mitten
im bodenlosen Sumpf

bin
einem Menschen begegnet
den ich verlor

manchmal noch
ist er mir fremd
und wendet sich ab

doch hab ich gelernt
ihn zu rufen

und ich höre ihm zu

für J.

DSCN0121Acryl auf Leinwand, 60×60 cm

(an eine gute Freundin)

in deinem Lächeln
öffnet der Himmel
ein Fenster zum Morgen
wenn meine Farben
hinter Mauern
im Dunkeln stehn

mit deinen Augen
zeigst du mir Blumen
zerbrechlich und zart
und weit wie ein Meer
von wild-buntem Glanz

in deinen Worten
legt sich mein Sturm
von Gedanken

du hörst mir zu
und Gestern vergeht

MICHAEL HERMANN ……………………………………………… Bitte beachten. Bei allen nicht anders gekennzeichneten Texten und Bildern liegen die Rechte bei mir. Auch bitte ich darum, JEDES Rebloggen zu unterlassen! …………. Im Allgemeinen gilt: – FREIE MEINUNGSÄUßERUNG. Jedoch, bin ich der Hausherr dieses Blogs und mache gegebenenfalls von meinem Hausherrenrecht Gebrauch.