abgezählt

ich höre die Turmuhr schlagen
immer
und immer wieder

unterm Fenster
ist das Licht der Laterne
längst erloschen

Zug um Zug
flüchtet Leben
sich ins Dunkel

aus besterntem Himmel
flimmert Ewigkeit
vom Schweigen

und ich wache

über gestern
über heute
über morgen

und immer wieder
zählen Schläge
Vergänglichkeit

Advertisements

Nachtrag zu „Zum Teufel mit dem Paradies“

Zur Skulptur schrieb Elke Kühne-Kaminsky ein Gedicht, das ich nachträglich mit eingestellt habe. Leider weiß ich nicht, wie ich die Reihenfolge der Einstellungen beeinflussen kann – sonst hätte ich das Ganze hier an diese Stelle hochgezogen.
Aber bitte schaut ein bisschen weiter unten nochmal vorbei und lasst euch dieses tolle und sehr, sehr passende Gedicht nicht entgehen.
Herzlichen Dank!!!

Denk` ich an Kunst

 

HPIM1044.JPG„Eignungstest“, Stahl, geschliffen und mit Klarlack lackiert

Von zarten Flügeln gehaucht
küsst die Stille des Augenblicks
tausend Augen eines Gedankens wach.
Schwebend keimt ein zartes Flämmchen
Verwandlung in den dunkeln Raum.
Zaghaft greifen unsichtbare Hände
verschwommene Konturen aus dem Nichts.
Die Welt erscheint facettenhaft in Teilen,
Geschehnisse verschmelzen im konkreten Bild.
Frei reift die visuelle Dimension.

MICHAEL HERMANN ……………………………………………… Bitte beachten. Bei allen nicht anders gekennzeichneten Texten und Bildern liegen die Rechte bei mir. Auch bitte ich darum, JEDES Rebloggen zu unterlassen! …………. Im Allgemeinen gilt: – FREIE MEINUNGSÄUßERUNG. Jedoch, bin ich der Hausherr dieses Blogs und mache gegebenenfalls von meinem Hausherrenrecht Gebrauch.