Denk` ich an Kunst

 

HPIM1044.JPG„Eignungstest“, Stahl, geschliffen und mit Klarlack lackiert

Von zarten Flügeln gehaucht
küsst die Stille des Augenblicks
tausend Augen eines Gedankens wach.
Schwebend keimt ein zartes Flämmchen
Verwandlung in den dunkeln Raum.
Zaghaft greifen unsichtbare Hände
verschwommene Konturen aus dem Nichts.
Die Welt erscheint facettenhaft in Teilen,
Geschehnisse verschmelzen im konkreten Bild.
Frei reift die visuelle Dimension.

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Zum Teufel mit dem Paradies

HPIM0946.JPGStahl/Aluminium, geschliffen und mit Klarlack lackiert.  Zum vergrößern bitte Foto anklicken.

Inspiriert von dieser Skulptur schrieb Elke Kühne-Kaminsky ein Gedicht. Hab es aus der Kommentarfunktion hervorgezogen. Es macht mich unheimlich stolz und ich freue mich sehr, es hier präsentieren zu dürfen. Herzlichen Dank liebe Elke!

Vielleicht

Ich wünscht, die Erde könnte Leiden speien 
aus ihrem tiefen, heißen Schlund.
Sie würde sich von allem Schmerz befreien
und spuckte sich im Kern gesund.
Sie würde uns danach vielleicht verzeihen.
was ihr wir taten. Ihren Mund
uns wieder mütterlich und wärmend leihen,
weil wir durch ihren Zorn begreifen,
als Menschen vor dem Tod zum Mensch zu reifen.

(c)Elke Kühne-Kaminsky

Mehr über Elke und von ihren Gedichten – hier der Link zu ihrem Blog:

http://innehalten.blogspot.de/

Orient Express

Manchmal
hör ich dieses Pfeifen

nachts wenn Dunkel
über Träumen
aus längst vergangenen
Tagen wacht

Fauchende Nebel schweben
grau unter
spärlich schimmernden Laternen

Stumm

schreien Gefühle Worte
die nur
der schwarze Himmel hört

Wangen
schmelzen langsam und leise
im Fluss der Sehnsucht

In blauen Augen
glänzt

der Orient Express

W

HPIM0964.JPGOt-3, Stahl,  geschliffen und mit Klarlack lackiert

wenn ich weine
hörst du mich nicht
und wenn ich lache
fühlst du es nicht
in deiner Zeit
ging die meine verloren
wir trafen uns
immer nur flüchtig
zwischen unseren Welten
du hast mich nie gesehen
du gingst
so wie du da warst
nahmst die Antworten mit
meine Fragen blieben
bei mir zurück

Neu – Gabriele Pflugs Blog – „Wegwarte“

Ich freue mich sehr darüber, dass Gabriele Pflug nun eine Seite für Publikationen ihrer wunderschönen Gedichte hat.


Link zu „Wegwarte“:
http://zichoriezauber.blogspot.co.at/

Hier, nur einer ihrer zauberhaften Texte:

zeilen an jemanden, der schweigt

ein leben lang worte
wie vertrocknetes gras und
distelgewächse, dornig gezähnt
wachsen sie windschief in der brache

dein mund riecht nach erde
doch das wort geht nie auf

© G.P. 2016

MICHAEL HERMANN ……………………………………………… Bitte beachten. Bei allen nicht anders gekennzeichneten Texten und Bildern liegen die Rechte bei mir. Auch bitte ich darum, JEDES Rebloggen zu unterlassen! …………. Im Allgemeinen gilt: – FREIE MEINUNGSÄUßERUNG. Jedoch, bin ich der Hausherr dieses Blogs und mache gegebenenfalls von meinem Hausherrenrecht Gebrauch.